Klarhet in Unklarheit schaffen! Unsere DNA

Selbst alteingesessenen Börsenhasen bot sich hierzulande in den letzten Tagen ein ungewohntes Bild: Zuvor beliebte Aktien wie etwa die der beiden Pharmazulieferer Lonza und Bachem, der beiden Medizinaltechnikhersteller Tecan und Sonova oder jene des Pharmariesen Roche gerieten unter Verkaufsdruck.

Dahinter verbergen sich erstmals etwas aggressivere Sektorrotationen. Wie uns mehrere Quellen unabhängig voneinander berichten, ziehen mächtige angloamerikanische Grossinvestoren Gelder aus diesem bis anhin äusserst beliebten – weil konjunkturresistenten – Titelsegment ab. Angeblich fliesst dabei ein nicht unbeträchtlicher Teil dieser Gelder ins umliegende Ausland ab, was auch den zuletzt schwächeren Franken erklären würde. Der andere Teil sorgt bei den hiesigen Finanzwerten und Zyklikern nicht nur für steigende Kurse, sondern auch für so manche Übertreibung.

Eine verkehrte Welt bot sich am Mittwoch bei Adecco. Da setzte Analyst Marco Strittmatter von der Zürcher Kantonalbank beim Stellenvermittler nach einer virtuellen Road-Show mit Firmenvertretern doch den dicken Rotstift an. Neuerdings geht er im laufenden zweiten Quartal von einem Umsatzeinbruch gegenüber demselben Quartal letzten Jahres um 26 (zuvor 16) Prozent aus.

Auf Kaufinteresse stossen erstmals die Papiere der beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse. Gerade letztere machen kräftig Boden gut, seit die Führungsebenen ihren Aktionären an einer virtuellen Investorenkonferenz ein starkes Handelsergebnis im Investment Banking in Aussicht stellten. Und Dimon ist nicht einfach irgendwer, sondern Chef beim übermächtigen amerikanischen Rivalen J.P. Morgan.

Ihr Berater der ULB klärt Sie gerne jederzeit über alle tiefgehenden Informationen auf.

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