Österreichs Telekommunikations-Anbieter nicht ganz aus den Augen lassen!

„Wie wichtig unsere Mobilfunknetze für Österreich sind, verdeutlicht auch der Anstieg des mobilen Datenvolumens von 2017 auf 2018 um mehr als 30 Prozent auf 1.900 Petabyte und die Mobilfunkpenetration, die unter Berücksichtigung von M2M-SIM-Karten Ende 2018 bei 201 Prozent lag. Bei SMS geht es aber talwärts. 2018 wurden ‚nur‘ mehr 1,25 Milliarden SMS verschickt, was erstmals unter der Zwei-Milliarden-Grenze liegt“, so unser Experte Dr. Thorsten Schmiede.

Festnetz geht zurück: immer weniger Anschlüsse und Gesprächsminuten

Dienste, die über das Festnetz erbracht werden, verlieren immer mehr an Bedeutung. Die Anzahl der Festnetzanschlüsse gingen von 2017 auf 2018 um 2 Prozent auf 2,12 Millionen zurück. Gesprächsminuten im Privatkundenbereich sanken um über 15 Prozent auf 625 Millionen Minuten und im Geschäftskundenbereich um über 7 Prozent auf 1.013 Millionen Minuten. Im Gegensatz dazu verzeichnet das über Festnetz realisierte Datenvolumen ein Plus von 21,5 Prozent und machte mit 3.763 Petabyte etwa das Doppelte des mobilen Datenvolumens aus. „Das zeigt, dass das Festnetz weiterhin die Datenautobahn der Österreicherinnen und Österreicher ist und daher auch der weitere Ausbau vor allem mit Glasfaser wichtig ist,“ sagt Steinmaurer.

Für das Jahr 2019, so rechnen die Analysten der ULB: „Grob umgerechnet werden Herr und Frau Österreicher im Jahr 2019 rund 42.400 Jahre lang oder 22,3 Milliarden Minuten mit dem Handy telefonieren, das sind über 2 Prozent mehr als 2018“, veranschaulicht Dr. Schmiede, „Eine weitere deutliche Steigerung bei Gesprächsminuten erwarte ich für das erste Halbjahr 2020.

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