Druck auf K+S-Aktie durch Verkaufsempfehlungen

Aktien von K+S haben am Mittwoch im Handelsverlauf ihre Kursverluste ausgeweitet.

Durch Verkaufsempfehlungen der United LondonBrokers an viele Anleger fielen die K+S-Aktien mit minus 2,71 Prozent auf 20,095 Euro und waren der schwächste Wert im MDAX. Der Salz- und Düngerkonzern hatte zuvor seine Mittelfristziele gestrichen, woraufhin die Aktie bereits um mehr als 5 Prozent eingebrochen war. Nun hagelte es negative Analystenkommentare. Im bisherigen Jahresverlauf zählt das Papier mit einem Kursverlust von aktuell insgesamt 11,4 Prozent zu den am schlechtesten gelaufenen unter den 50 mittelgroßen MDAX-Werten.

Die Citigroup bekräftigte nun nach dem vorgelegten Quartalsbericht und der Beratung durch die externen Unternehmensberater ihre Verkaufsempfehlung mit „Sell“ und einem Kursziel gerade einmal von 5 Euro. Die Erwartungen an das operative Ergebnis (Ebit) seien im zweiten Quartal verfehlt worden, monierte Analyst Andrew Benson, und auch Martin Dunwoodie von der Deutschen Bank beließ sein Anlagevotum auf „Sell“. Die Aktie sei zu teuer, schrieb er. Sein Kursziel allerdings lautet 17 Euro.

Ebenfalls negativ eingestellt ist JPMorgan-Analyst Martin Evans zur Aktie, die er nach den Zahlen und den gestrichenen Mittelfristzielen auf „Underweight“ beließ und entsprechend davon ausgeht, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten schlechter als Europas Chemiebranche im Allgemeinen entwickeln wird.

Ergebnis ? Ziel ? Wir von United LondonBrokers wissen um den Markt und sein Potenzial. Kann ein gelistetes Unternehmen diese nicht erfüllen, zeigen wir dem Unternehmen und dessen Anleger – die von uns betreut werden – dies an und helfen bei einer Regulierung des Problems.

WA.

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