Öl – Hochrisiko Wertanlage

Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gesunken.

Für viele unwissende Anleger ist diese Nachricht ein Startschuss zum kurzfristigen Investment in Öl. Die Folge:

„Während es am Morgen noch eine Erholung gegeben hatte, drehten die Preise im Mittagshandel in die Verlustzone. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete zuletzt 50,22 US-Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September fiel um elf Cent auf 46,67 Dollar.“

Nach Regierungsangaben ist die Förderung amerikanischer Unternehmen ist der Umsatz vergleichsweise deutlich gestiegen. Die Aussicht auf ein höheres Angebot lastete auf den Preisen. Dem konnte ein abermals deutlicher Abbau der US-Lagerbestände an Rohöl nur wenig entgegensetzen.

Mittlerweile werden in den USA im Schnitt wieder etwa 9,5 Millionen Barrel pro Tag gefördert. Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank hat die Produktion damit ein vergleichsweise hohes Niveau erreicht. Sie liege nur knapp unter dem Rekordhoch vom Frühjahr 2015. Außerdem habe ein Anstieg der Benzinvorräte in den USA die Ölpreise belastet. „Hier war eine deutlich gesunkene Benzinnachfrage die Ursache“, hieß es in der Analyse einer deutschen Bank.

Wir halten uns aus diesem Hochrisikogeschäft weitgehend raus, zudem wir nicht mit risikofreudigen Zockern arbeiten. Die Kurse der Öl-Werte sind nämlich nicht in Vorabinformationen oder Vorkenntnissen festzumachen, da diese selbst und eigendynamisch verstrickt sind. Wovon wir keine Kontrolle haben können – davor haben wir angst! Positive Angst, denn man sollte sich auch manchmal einfach auf sein Bauchgefühl verlassen.

WS.

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